Investitionsprogramm des Hamburger Sportbundes für vereinseigene Anlagen
Was ihr bekommen könnt
15 % bei Neubau 50 % bei Sanierung, jeweils Zuschuss und Darlehen zusammen, Zuschussanteil nicht öffentlich
Der HSB nennt zwei feste Sätze: 50 % für Sanierungen, 15 % für Neubauten, Erweiterungen und Ersatzneubauten.
Das solltet ihr wissen
- Beide Sätze umfassen Zuschuss und Darlehen.
- Die Aufteilung legt der HSB individuell fest, öffentlich nennt er sie nicht.
- Für zwei neue Padel-Courts passt nach unserer Lesart der Satz für Neubau, Padel steht dort aber nicht.
- Bei 150.000 € wären das rechnerisch 22.500 € zusammen (eigene Rechnung), davon ist ein Teil Darlehen.
- Das Darlehen ist kein Randfall: 2025 führte der HSB 643 aktive Darlehen für 178 Mitgliedsorganisationen, nach der Jahresrechnung 2024 waren die Darlehen für Sanierung und Instandhaltung zinslos.
- Ob das auch für Neubau gilt, ist offen.
- Eine Euro-Obergrenze nennt der HSB nicht.
- Das Geld stammt aus dem Sportfördervertrag mit der Stadt, ein zweiter Landeszuschuss daneben ist nicht belegt.
Was ihr tun müsst
Antrag
- Antragsformulare und besondere Förderbedingungen im HSB-Mitgliederportal.
- Projekte bis 600.000 € Investitionsvolumen ab sofort laufend im Förderjahr, größere bis 31.01. des Förderjahres.
- Vollständige Anträge werden nach Eingang bearbeitet.
- Sind die Mittel des Jahres erschöpft, wird der Antrag ins Folgejahr verschoben und dort geprüft, eine Zusage ist das nicht.
- Kontakt laut HSB: Benjamin Laumann, 040 41908-119.
Voraussetzung
- Mitgliedsorganisation des HSB, Baumaßnahme an vereinseigener Sportanlage oder an Vereinsräumen.
- Nutzungsrecht, Baubeginn, Eigenanteil und Kombinierbarkeit stehen in den Förderbedingungen im Mitgliederportal.
- Wir haben sie nicht geöffnet.
Vorab bestätigen lassen
Fördergeber: Hamburger Sportbund, finanziert über den Sportfördervertrag der Stadt